ID-Seal 600, darf‘s einmal etwas länger sein?

ID Seal 600

ID Seal 600

Was spricht für die ID-Seals 600? Das Prinzip der Durchziehplomben wiederholt sich in sämtlichen Ausführungen. Die einen Modelle haben Gewebekrallen, andere Plomben besonders große Plombenfahnen, andere Ausführungen haben besonders lange Plombenbänder und dann gibt es noch die mit ‚Tear Off‘-Sollbruchstellen.

Die ID-Seal 600 ist eine Durchziehplombe, die all diese Eigenschaften in sich vereint. Sie hat vier Gewebekrallen die das Fixieren von Textil- und Kunststoffsäcken (Big Bags, Posttaschen, Pfandflaschensäcken…) erleichtert, verfügt über eine auffällig große Plombenfahne mit viel Platz für Ihre Informationen, hat eine klassische Tear Off- Funktion die aus der Ringplombe bei Bedarf eine Bandplombe werden lassen kann und ist mit 780mm Gesamtlänge und 600mm Einsatzlänge die längste Plombe in unserem Sortiment. Die Einsatzmöglichkeiten sind durch diese einmaligen Eigenschaften besonders flexibel.

ID Seal 600, Gewebekrallen

ID Seal 600, Gewebekrallen

Die Handhabung basiert auf dem Prinzip der Kabelbinder und Schnellbinder. Das Plombenband der ID-Seal 600 wird durch die Ösen des zu verplombenden Guts geführt, beziehungsweise um den Verschluss der Textil- und Kunststoffsäcken, und dann in den Plombenkorbus eingeführt. Nach dem Einfädeln des Plombenbandes wird die Plombe – je nach Anforderung – festgezogen. Ein stabiler Verschlussmechanismus verhindert, dass die Plombe wieder geöffnet werden kann.

Durchziehplomben – gut für alles

Durchziehplomben "Pull Tight"

Durchziehplomben „Pull Tight“

Durchziehplomben sind aufgrund ihrer Stabilität und ihrer Flexibilität in der Anwendung eine schnelle und logische Lösung zur Versiegelung von Gütern und Waren jeglicher Art. Die intuitive Anwendung und Handhabung, die Vergleichbar mit der Handhabung von Kabelbindern sind, machen sie einzigartig. Durchziehplomben bestehen aus drei Komponenten und zwar dem Plombenband, dem Plombenkörper und der Plombenfahne. Ja nach Anforderung stehen Plomben mit unterschiedlichsten Einsatzlängen, druckbarem Platz auf der Plombenfahne, Farben und Festigkeiten zur Auswahl.

Durchziehplomben "MicroLock" (EP 570)

Durchziehplomben „MicroLock“ (EP 570)

Das Länge des Plombenbandes ist entscheidend über die nutzbare Einsatzlänge und wird typischerweise durch eine flexible Durchzugslasche mit Öse am Körper der Plombe geführt. Sobald die Plombe geschlossen und fixiert wurde, ist eine Rückführung nicht mehr möglich. Die Flexibilität bleibt allerdings erhalten, da Sie als Anwender selbst entscheidet wie fest er die Plombe angezogen werden soll. Diese Möglichkeit ist der Hauptunterschied zu den Fixlängenplomben, welche diese Option nicht bieten. Stabile und lange Durchziehplomben sind prädestiniert für LKW-Sicherungen, sowie Kunststoff- und Textilsäcke (…), während kleinere, zierliche Plomben Ihren Einsatz an Notfallkoffern oder Notfallsicherungen (…) finden.
Am Plombenkorpus, etwa im Bereich der Einführungsöse, befindet sich in der Regel die Plombenfahne. Auf dieser Fahne ist die fortlaufende Nummerierung aufgebracht. Es besteht die Möglichkeit – je nach Ausführung -auf der Plombenfahne ein individuellen Aufdruck aufbringen zu lassen. Je nach Material der Plombe, Anzahl der Plomben (…) stehen hierfür 4 Drucktechniken zur Verfügung, und zwar Laser Print, Thermal Transfer, Pad Print und Hot Stamping.

Durchziehplomben "EP 412"

Durchziehplomben „EP 412“

Die meisten Durchziehplomben werden aus Polypropylen (PP) oder Nylon (PA) hergestellt. Nylon ist entschieden reißfester und stabiler als Polypropylen, verfügt über mehr Zugkraft und ist widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen. Durchziehplomben aus Nylon sind aufgrund ihrer Eigenschaften etwas kostenintensiver als die Modelle aus Polypropylen.
Polypropylen ist ein idealer Werkstoff für indikative Plomben, welche schnell und ohne nennenswerten Kraftaufwand zu zerstören sein sollen. Derartige Plomben findet man unter anderem an Notfallkoffern. Sie eignen sich zudem für temporäre Archivierungen.

CrimpSeal, die clevere Alternative

CrimpSeal im Lieferzustand

CrimpSeal im Lieferzustand

Verplombungen können so einfach sein.
Eine logische Weiterentwicklung der herkömmlichen Blei- und auch Kunststoffplomben ist die CrimpSeal. Genauso wie die historischen Vorgänger werden CrimpSeal mit Hilfe eines Plombendrahtes oder mit einer Plombenschnur verwendet.

Die CrimpSeal bestehen aus zwei Aluminium-Halbschalen, welche durch einen Art Sollbiegestelle – etwa vergleichbar mit einem Scharnier – miteinander verbunden sind. In beiden Halbschalen der CrimpSeal sind fortlaufende Nummerierungen eingeprägt. Diese Nummern dienen der Manipulationssicherheit und der Nachverfolgbarkeit der verplombten Güter.

CrimpSealAls Basis dient herkömmlicher Plombendraht, der durch die Ösen des zu verplombenden Guten gefädelt wird. Nachdem der Plombendraht angelegt wurde, wird dieser verdreht um eine Art Knoten zu erstellen. Über diesen Knoten wird die CrimpSeal arretiert und zusammengedrückt. Fertig! Es wird weder eine Plombenzange noch irgendein anderes Werkzeug benötigt um die Verplombung abzuschließen. Dank der fortlaufenden Nummern besteht zu dem eine wesentliche höhere Manipulationssicherheit als vergleichsweise bei einer Bleiverplombung unter Einsatz eines gravierten Plombenstempels.

Kurz zusammengefasst bedeutet das:

  • Manipulationssicherer, dank einer fortlaufenden Nummerierung
  • Schneller, da keine Werkzeuge benötigt werden
  • Einfacher in ihrer Handhabung
  • Umweltfreundlicher als gesundheitsschädige Bleiplomben
  • Preiswerte als sämtliche AlternativenCrimpSeal

CrimpSeals können überall dort eingesetzt werden, wo bisher Blei-, Aluminium oder Kunststoffplomben eingesetzt werden. Sowohl an den Notbremsen öffentlicher Verkehrsmittel, an Stromzählern, Wasseruhren oder Gasuhren können CrimpSeal verwendet werden.

Gravuren für Plombenzangeneinsätze

Ein Klassiker mit Gravur

Eigentlich erstaunlich.
Auf dem aktuellen Plombenmarkt gibt es inzwischen eine enorme Auswahl an modernen Verplombungsmethoden.
Zum Beispiel gibt es Durchziehplomben, die man in einer Sekunde von Hand anlegen kann, die nummeriert sind und auf Wunsch Eigenwerbung transportieren können.
Dann gibt es auch noch Drahtseilplomben mit der gleichen – mitunter sogar mit einer höheren – Reißfestigkeit wie die von Plombendraht, die ohne Werkzeug in Sekunden arretiert werden können und ebenfalls bereits nummeriert sind.
Und dann sind da noch die Steckplomben, die eine riesige Zeitersparnis bieten, gerade bei Behältern mit vier, sechs, oder acht Fixierpunkten. Dennoch wird quer durch sämtliche Branchen „gequetscht“.

Um eine Verplombung mit einer Quetschplombe durchzuführen benötigt man eine Plombe, Plombendraht und eine Plombenzange. Mitunter wird noch Schneidewerkzeug benötigt, um den Plombendraht zu kürzen.
Die Quetschplomben gibt es aus Blei und Kunststoff in verschiedenen Ausführungen mit einem Durchmesser von 8mm bis 16mm. Im Plombenkörper ist eine Kammer, in welcher vor der Plombierung der Faden verknotet, oder der Plombendraht verzwirbelt wird. Plombenfäden werden in der Regel aus Hanf hergestellt und gibt es aus verschiedenen Ausführungen und Farben und auch Plombenzangen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen.

Beim Verplomben wird die Plombe durch zwei Plombenstempel die sich im Zangenkopf befinden zusammengepresst und verformt.

Muster von Gravuren und Plomben

Muster von Gravuren und Plomben

Es besteht die Möglichkeit diese beiden Plombenstempel durch Gravuren zu individualisieren. Bis zu acht Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen können in die Stempel eingraviert werden. Natürlich besteht auch die Möglichkeit beide Einsätze mit unterschiedlichen Motiven/Symbolen zu gravieren. Die Anzahl der Zeichen und die Durchmesser der Plombenstempel haben dabei direkten Einfluss auf die Zeichengröße und somit auf die Lesbarkeit der Symbole. Auf Wunsch können auch Firmenlogos oder andere Grafiken in die Einsätze graviert werden. Hierfür werden Vektordateien der Grafiken benötigt, beziehungsweise auf Wunsch auch angelegt. Die Gravuren werden spiegelverkehrt in die Einsätze eingearbeitet, so das die Zeichen in erhabener Form und gut lesbar auf der Plombe erscheinen.

Bi-Lok, die Raffinierte

Bi-Lok

Durchziehplombe Bi-Lok

Bei der Bi-Lok handelt es sich um eine ganz raffinierte Durchziehplombe mit Sollbruchstelle. Aber was genau macht sie denn so raffiniert?
Beginnen wir erst einmal mit den Eckdaten und der Bedienung der Bi-Lok.
Bei der Bi-Lok handelt es sich um eine Durchziehplombe mit einem Plombenband von 215mm Länge und einem Durchmesser von gerade einmal 1,9mm. Da die Bi-Lok aus Nylon (PA) gefertigt wird, kann man sie trotz der geringen Stärke nicht einfach ohne Werkzeug durchtrennen, oder zerreißen.
Der Plombenkörper der Bi-Lok ist zylindrisch, etwa 10mm stark und 18mm lang. Die Plombenfahne misst etwas 10mm x 25mm. Auf der Fahne der Plombe wird bei der Produktion bereits eine siebenstellige, fortlaufende Nummerierung und eine dreistellige Buchstabenkonstellation aufgetragen. Zur Kontrollsicherheit werden die letzten drei Ziffern der Nummerierung noch einmal zusätzlich auf dem Plombenkörper gedruckt. Auf Wunsch und Anfrage kann eine individuelle Nummerierung und zusätzlich noch Logo oder ein Barcode auf der Plombenfahne aufgedruckt werden.
Anders als den meisten herkömmlichen Durchziehplomben ist die Anordnung der Plombenkomponenten bei der Bi-Lok. Das Plombenband ist direkt an der Plombenfahne befestigt und nicht am Plombenkörper. Zwischen der Plombenfahne und dem Korpus ist eine leicht durchtrennbare Sollbruchstelle. Dadurch ergeben sich zwei unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten dieser Durchziehplombe.
Beim Anlegen der Plombe wird das Plombenband durch die entsprechenden Ösen des zu verplombenden Behälters geführt und dann in den Plombenkörper eingeführt. Die minimalste Ösenöffnung muss 1,7mm stark sein, damit das Band durchgeführt werden kann. Sie ist perfekt zur Verplombung von Gaszähler, Wasseruhren, Stromzählern oder Notbremsen geeignet. Die Bi-Lok ist auch ideal zur Verplombung von Notfallkoffern (Ulmer-Koffer) im medizinischen Bereich geeignet.

Bi-Lok (produktionsbedingter Lieferzustand)

Bi-Lok (produktionsbedingter Lieferzustand)

Man kann das Band der Bi-Lok – wie allen Durchziehplomben – auch um das zu sichernde Gut legen und die Plombe verschließen. Hierbei sollte die Verplombung nicht zu fest gezogen werden, damit die Sollbruchstelle sich nicht öffnet. Das raffinierte an der Bi-Lok ist jedoch die Option die Sollbruchstelle zu öffnen und trotzdem die Verplombung aufrecht zu erhalten. Nach dem die Bi-Lok angelegt wird, befindet sich an einem Ende des Plombenbandes nach wie vor die Plombenfahne als Begrenzung und am anderen Ende befindet sich nun der Plombenkorpus. Somit kann man nach dem Zerstören der Sollbruchstelle die Verplombung immer noch nicht öffnen.
Bei der Bi-Lok handelt es sich um eine Einwegplombe. Das bedeutet, dass man die Plombe nicht ein zweites Mal verwenden kann, sondern die Plombe beim Öffnen der Verplombung zerstören muss.

Überseecontainer – Wie kann man sie sichern

Was ist der perfekte Weg um einen Überseecontainer (ISO-Container) und somit seine Warenladungen zu sichern? Gibt es denn überhaupt den optimalen Schutz?
Es gibt eine Vielzahl von Containerplomben, wie zum Beispiel die Snapper, die im internationalen Versand von ISO-Containern ohnehin vorgeschrieben sind. Diese bieten einen Schutz vor dem schnellen Zugriff, denn um eine Containerplombe zu öffnen bedarf es einer Betonschere oder wenigstens eines Bolzenschneiders. Aber ist das der optimale Schutz gegen Diebstahl? Bei Containerplomben handelt es sich zwar um Hochsicherheitsplomben (High-Security-Seals), aber sie sind nicht die optimale Diebstahlsicherung. Das ist auch gar nicht ihr Zweck.

Containerplombenschloss SP-4 für Überseecontainer (ISO-Container)

Containerplombenschloss SP-4

Containerplomben kann man zusätzlich noch mit einem Plombenschutz, wie zum Beispiel dem SP-4 sichern. Hierbei handelt es sich um ein Stahlgehäuse, welches man über die Bolzenplombe hängt. Dieses Stahlgehäuse ist zeitlebens wiedereinsetzbar und wird mit einem Duro-Stiftschloss verschlossen. Ein solcher Plombenschutz ist schon wesentlich schwieriger zu knacken und vor allem wäre es viel zeitaufwendiger.

Budget Lock für Überseecontainer (ISO-Container)

Budget Lock

Ein weiterer Weg einen ISO-Container zu sichern ist der Einsatz der Containerverschlussplombe Budget Lock. Hierbei handelt es sich um ein zusätzliches Verschlusssystem für Trailer. Das Schloss, welches aus zwei Komponenten besteht wird um zwei Außenriegel des Containers gelegt und mit einem Duro-Schloss gesichert. Die Plombe wird hierdurch zwar nicht gesichert, bleibt aber dafür  sicht-und lesbar.

Container-Schloss Cobra Lock für Überseecontainer (ISO-Container)

Container-Schloss Cobra Lock

Eine dritte Möglichkeit um einen Überseecontainer zu sichern bietet das Containerschloss Cobra-Lock. Es wird ähnlich wie die Budget Lock angelegt und ebenfalls verschlossen. Hierbei erfolgt die Arretierung über eine Führungsschiene, auf die die zweite Komponente aufgeführt und mit einem Abloy-Schloss verschlossen wird. Die Plombe wird in diesem Fall- ähnlich wie beim Budged Lock – nicht geschützt beziehungsweise verdeckt.

Diese drei Möglichkeiten bieten einen wesentlich höheren Schutz vor Diebstahl und Manipulation als es eine Containerplombe alleine könnte.
Oft passiert es aber auch, dass ganze Trailer inklusive ISO-Container gestohlen werden. Wie weit kann man sich davor überhaupt noch schützen? Man kann den Einhängezapfen des Trailers plombieren/verschließen. Hierfür gibt es Trailer-Diebstahlsicherungen (Zapfenschlösser), die um den Zapfen gelegt und verschlossen werden.
Auf der Internetseite des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), dem Transport-Informations-Service wurde ein sehr interessanter und aufschlussreicher Vortrag zu diesem Thema veröffentlicht.

Snapper, der Klassiker

Alle Bahn- und Überseecontainer (ISO-Container) die international transportiert oder verschifft werden, müssen mit einer Containerplombe, wie zum Beispiel der Snapper, gesichert werden. Bei diesen Containern handelt es sich umgenormte Großraumbehälter aus Stahl in unterschiedlichen Größen (20 ft, 40 ft oder 45 ft High-Cube…) für unterschiedlichste Anforderungen.

Der Versender eines Containers ist verantwortlich für die ordnungsmäßige Deklaration der geladenen Güter. Diese werden in die Begleitpapiere zur Beladung notiert. Der verschlossene Container wird vom Versender mit einer Containerplombe – wie zum Beispiel der Snapper – versiegelt. Bei einigen Sonderverschlüssen, bei denen technisch bedingt keinen Bolzenplomben eingesetzt werden können, stehen alternativ High-Security Kabelplomben wie zum Beispiel die FlexiGrip 500M zur Verfügung. Ab diesem Zeitpunkt gibt es bis zum Empfänger des Containers keine weitere Instanz, die Einblick in die Ladung erhält. Weder den Spediteuren noch den Verladebetriebe (…) wird Einsicht in die Fracht gewährt. Als Indikator für die Vollständigkeit und Unversehrtheit der Ladung dient ausschließlich der Zustand des Verschlusses und der Verschlussplombe. Sobald die Plombe zerstört und der Container geöffnet wurde bleibt dieser stehen und wird erst weiter transportiert, sobald die Ladung überprüft und die Unbedenklichkeit des Verschlusszustandes bescheinigt wurde.

Die Anforderungen an eine solche Bolzenplombe/Containerplombe ist in der aktuellen ISO/PAS 17712:2013 festgehalten. Diese löst die bisherige Ausführung von 2010 und somit auch die C-TPAT (Customs – Trade Partnership Against Terrorism) der US- Zollbehörden ab.

Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Containerplomben auf dem internationalen Markt, die sich nur geringfügig voneinander unterscheiden. Bei der Snapper handelt es sich um eine preiswerte und dennoch hochsichere High-Secure-Plombe. Sie weltweit eine der meist eingesetzten Bolzenplombe im internationalen Versand überhaupt.

Snapper 08Die Snapper bestehen aus zwei Komponenten, dem Stahlpin und dem Korpus, die durch einen kleinen Kunststoffsteg – einer Sollbruchstelle -miteinander verbunden sind. Sowohl auf dem Bolzenpin, als auch auf dem Plombenkörper wurden werkseitig bereits eine fortlaufende Nummerierung und ein Präfix aufgebracht. Anhand dieser Nummer kann der Empfänger eines Containers identifizieren, ob es sich um die originale Plombe des Versenders handelt und somit auch, ob der Container während des Versenders geöffnet und gegebenenfalls manipuliert wurde.
Bei der Snapper, so wie bei allen anderen Containerplomben, handelt es sich um eine Einwegplombe. Man kann sie nur durch den Einsatz eines Bolzenschneiders oder einer Betonschere zerstören, beziehungsweise wieder entfernen.
Sobald der 10,25mm starke Stahlpin in den Plombenkorpus aus ABS Kunststoff (Polystyren) eingesteckt und arretiert wurde, lässt sich der Pin nicht mehr drehen oder bewegen. Im verschlossenen Zustand misst die gesamte Snapper 87mm, während der versiegelte Pin ganze 36mm lang ist.
Auf Wunsch kann auf dem Pin und dem Korpus noch per Laser ein Sonderdruck aufgebracht werden.

Pull Fly, die leichte Lösung

Bei der Pull Fly handelt es sich um eine indikative Plombe. Das bedeutet, dass die Verplombung nicht primär den unautorisierten Zugriff verhindern soll wie es zum Beispiel bei Containerplomben der Fall ist, sondern dass sie den Zugriff optisch signalisieren soll.

Einsatzgebiet
Konzipiert wurde die Pull Fly für den Einsatz an Notfallkoffern. Primär gibt es zwei Faktoren, weshalb die Pull Fly für derartige Einsätze prädestiniert ist.
Einerseits ist es wichtig schnell an den Inhalt des Notfallkoffers zu gelangen ohne in einer Notfallsituation eine Verplombung mit Werkzeugen öffnen zu müssen. Die Pull Fly ist aufgrund des nur 1,8mm starken Plombenbandes sehr leicht zu zerreißen. Der Notfallkoffer lässt sich ohne spürbar erhöhten Kraftaufwand leicht öffnen. Man muss somit keinen Gedanken an die Verplombung verschwenden, sondern kann sich sofort um die Notfallsituation kümmern.
Andererseits kommt der indikative Aspekt der Verplombung zum Tragen. Die Verplombung signalisiert, dass der Notfallkoffer vollständig und einsatzbereit ist. Er kann somit ohne kontrolliert werden zu müssen sofort genutzt werden. Sollte die Verplombung geöffnet oder zerstört sein, muss umgehend der Inhalt kontrolliert und gegebenenfalls ersetzt oder aufgefüllt werden. Sobald der Notfallkoffer wieder in einem ordnungsgemäßen Zustand ist, muss dieser wieder erneut verplombt werden um die wieder hergestellte Einsatzbereitschaft zu signalisieren.
Die Pull Fly kommt auch bei Sanitätskästen, Rettungsboxen und Erste-Hilfe-Schränken zum Einsatz. Sie kann auch in weiteren Einsatzbereichen wie zum Beispiel bei Strom- und Gaszählern, Wasseruhren oder Notbremsen eingesetzt werden.

Pull Fly

Beispiel einer leichten, indikativen Durchziehplombe (Pull Fly)

Eckdaten
Die aus einem Stück hergestellte Pull Fly wird aus Nylon gefertigt. Die Pull Fly ist eine leichte Einwegplomben und mit einem Plombenbanddurchmesser von 1,8mm eine sehr dünne und nahezu universell einsetzbare Plombe. Bereits bei Ösenöffnungen ab 2mm Durchmesser kann sie zum Einsatz gelangen. Zudem ist sie sehr witterungsbeständig und hitzeresistent. Die Pull Fly ist in den Farben rot und hellblau erhältlich. Bei Bedarf kann die Pull Fly auf Anfrage auch in anderen Farben geliefert werden.

Individualisierung
Vom Werk aus werden die Pull Fly mit einer sechsstelligen, fortlaufenden Nummerierung geleifert. Auf Wunsch kann auf den Plombenfahnen (31x12mm) per Laserprägung ein einfarbiger Sonderdruck – wie zum Beispiel ein Firmenlogo – aufgebracht werden.

RF-ID Chips auf Plomben

Plomben sind international im Einsatz und haben unzählige Anwendungsmöglichkeiten. Knapp 15 Prozent davon sind mit einem Barcode ausgestattet. Aufgebracht per Laser, Hot-Stamp oder Pad-Print ermöglicht der Code ein schnelles und unkompliziertes Einlesen der numerischen oder alphanumerischen Daten in das angewendete System. Besonders im Postversand mit BigBags war dies ein bewährtes System zum Tracken des Versandweges. RF-ID Chips, also die funkgesteuerte Scanlösung mittels miniaturisierter Chips ist in anderen Anwendungen bereits zum Standard aufgestiegen. Im Bereich der Sicherungskennzeichnung gab es hier jedoch bestenfalls nur Experimente.

Dabei ist die Markierung der Plomben die leichteste Übung. Mittels spezieller Transferverfahren wird der Empfangschip, welcher regulär passiv arbeitet, auf die Plombe gebracht. Die Form und das Material verändern sich dabei regulär nicht. So können auch normale Polyproylen- oder Nylon Plomben mit RF-ID Chips ausgestattet werden. Solche Plomben wurden bereits mehrfach gefertigt und getestet. Im Rahmen größerer Abnahmeprojekte sind also solche Fertigungen ohne weiteres möglich. Als Hauptproblem sehen viele Unternehmen jedoch die Installation und Justierung der Leseeinheiten vor Ort. Die Zeitersparnis, besonders im Handling mit teuren Barcodescannern für jeden Mitarbeiter, wäre jedoch enorm. Auch die Sicherheit und Überwachung kann mit Funkkennzeichnung von Plomben verbessert werden. Dies gilt nicht nur für postalische Anwendungen, sondern auch für Überseetransporte. Hier gibt es zudem die Möglichkeit, Transponder in eine Bolzenplombe zu integrieren um eine sofortige Information zu erhalten, wenn diese geöffnet wird. Eine wichtige und nützliche Verbesserung bei den oft langen und undurchsichtigen Transportwegen auf hoher See.

Viele Lösungen stehen hier bereits zur Verfügung, suchen aber noch die mutige Anwendung. Dann haben auch RF-ID Chips eine Chance zur Verbesserung der Abwicklungsprozesse beizutragen und Güter noch klarer, eindeutiger und schneller zu kennzeichnen und zu sichern.

Aircargo-Sicherheitssiegel mit Status „bekannter Versender“

Mit dem Ende der Übergangsfrist zum 28.04.2013 trat die neue Verordnung zum Luftfrachtversand in Kraft. Demnach darf Transportgut als Aircargo nur noch mit dem Status „sicher“ versendet werden. Um diesen Status zu erlangen können Unternehmen  entweder die langwierigen und kostenintensiven Kontrollen an den entsprechenden Zoll- und Sicherheitsstellen direkt am Flughafen durch reglementierte Beauftragte unterziehen oder sich als „bekannter Versender“ beim Luftfahrtbundesamt zertifizieren lassen. Damit soll einwandfrei nachgewiesen werden, woher die entsprechenden Güter stammen um diese im Zweifelsfall zurückverfolgen zu können. Eine wichtige Rolle für diesen sicheren Versand spielen manipulationssichere Siegelbänder (Aircargo-Sicherheitssiegel) für die zu transportierenden Güter. Denn von außen muss für den Status „sicher“ und die damit verbundene schnelle Abwicklung des Transports eindeutig zu sehen sein, dass  Güter nicht manipuliert oder geöffnet wurden. Dies wird regulär durch Sicherheits- und Siegelbänder realisiert.

Aircargo-Sicherheitssiegel (Label Lock)

Siegeletiketten und Siegelbänder

Das Produktsegment unserer Sicherheitssiegel bietet hierfür genau die richtigen Lösungen. Die wahlweise rückstandfreien oder markierenden Sicherheitsetiketten und Siegelbänder sind in verschiedenen Farben und immer mit einer eindeutigen Nummerierungsfolge verfügbar. Nach Abziehen oder Öffnung des Siegels wird die Aufschrift „VOID / OPEN“ sichtbar und haftet an fast allen Flächen. Die zurückbleibende Schrift kann dann nur noch mit sehr viel Aufwand vom Untergrund entfernt werden.

Sicherheitssiegen und Siegelbänder werden auch gerne in den Bereichen eingesetzt, wo man mit herkömmlichen Plomben an die Grenzen der Umsetzung stößt. Sowohl für Kartonagen als auch für Security-Bags oder Kuverts eignen sich Sicherheitetiketten und Siegel. Einige Ausführungen sind optisch unauffällig  an reguläres Klebeband orientiert, andere wiederum kommen im ausgefallenen Design in knalligen Farben daher.